Fachinformationen / Urogenitaltrakt


11.02.2014 Gonorrhoe bei Erwachsenen und Adoleszenten
  Anfang des Jahres wurde von der deutschen Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) eine neue Leitlinie "Gonorrhoe bei Erwachsenen und Adoleszenten" publiziert, die von der Deutschen STI-Gesellschaft (DSTIG) unter Mitwirkung anderer einschlägiger Fachgesellschaften erstellt wurde. Leitlinie
Wir (Angelika Eigentler und Johannes Möst) hatten die Möglichkeit, an der Erstellung dieser Leitlinie mitzuarbeiten und nehmen die Veröffentlichung zum Anlass, die aktuellen Entwicklungen in Epidemiologie, Diagnostik und Therapie zusammenzufassen.
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04.12.2012 Management von unkomplizierten Harnwegsinfektionen
  Die kalkulierte (empirische) Therapie unkomplizierter Harnwegsinfektionen ist zunehmend schwieriger geworden, da die Resistenzlage von uropathogenen Escherichia coli Stämmen weltweit stark zugenommen hat.
Im folgenden Beitrag werden Empfehlungen zur Antibiotika-Therapie bei unkomplizierten Infektionen der ableitenden Harnwege zusammengefasst:
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11.10.2012 Diagnostik von unkomplizierten Harnwegsinfektionen
  Infektionen der ableitenden Harnwege sind die häufigsten bakteriellen Infektionen im ambulanten Bereich.
Im folgenden Beitrag werden Empfehlungen zur Diagnostik zusammengefasst:
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05.06.2012 Molekularbiologischer Nachweis von Infektionen mit Chlamydia trachomatis und Neisseria gonorrhoeae
  Der Nachweis von C. trachomatis und N. gonorrhoeae mittels PCR oder anderer molekularbiologischer Methoden ist aus (Erststrahl!-) Harn sowie aus urethralen, vaginalen und/oder cervikalen Abstrichen möglich. Eine Reihe von Untersuchungen und Publikationen hat sich in den letzten Jahren mit der Frage beschäftigt, welche Proben für diesen Zweck am besten geeignet sind.
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24.11.2011 Resistenzzunahme Neisseria gonorrhoeae
  In den letzten Jahren ist es zu einer deutlichen Zunahme der Antibiotika-Resistenzen von Neisseria gonorrhoeae gekommen. Selbst die Möglichkeit, dass in absehbarer Zeit Fälle von Gonorrhoe auftreten könnten, die mit den derzeit zur Verfügung stehenden Antibiotika nicht mehr behandelbar sind, ist nicht mehr auszuschließen.
Wir haben in unserem Labor nun erstmals auch in Österreich eine Infektion mit einem hochresistenten Gonokokken-Stamm diagnostiziert, die gemeinsam mit dem schwedischen Referenzlabor für pathogene Neisserien vor kurzem publiziert wurde.
Die relevanten Fakten dazu sind hier zusammengefasst:
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22.03.2010 Direktnachweis von Neisseria gonorrhoeae und Chlamydia trachomatis
  Für den Zeitraum März 2008 bis Februar 2010 werden die Untersuchungsergebnisse für Chlamydia trachomatis und Neisseria gonorrhoeae einschließlich der Resultate für die Resistenztestung der Isolate von Neisseria gonorrhoeae präsentiert.
Für die empirische Therapie einer unkomplizierten Gonorrhoe des Urogenitaltrakts kann derzeit nur mehr die Gabe von Cefixim oder Ceftriaxon (bei Vorliegen von Kontraindikationen als Alternative Azithromycin) empfohlen werden. Die Resistenz unserer Isolate von N. gonorrhoeae gegenüber Ciprofloxacin, Doxycyclin und Penicillin betrug jeweils 100%.
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10.03.2010 Antibiotika-Resistenz von E. coli im Harn 2009
  Escherichia coli ist der häufigste Erreger von Harnwegsinfektionen vor allem im ambulanten Bereich. In einer Stichprobe von Isolaten aus dem Harn aus dem Jahr 2009 wurden die Resistenzraten gegenüber verschiedenen Antibiotika zusammengestellt.
Aminopenicilline, Trimethoprim (und Tetrazykline) können als empirische Therapie bei Harnwegsinfektionen nicht mehr, Chinolone nur mehr bedingt empfohlen werden.
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14.01.2010 B-Streptokokken-Screening in der Schwangerschaft
  Infektionen mit Gruppe B-Streptokokken bei Neugeborenen weisen ein hohes Letalitätsrisiko auf. Dr. Angelika Eigentler hat im Auftrag der Österreichischen Fachgruppe für Hygiene und Mikrobiologie Grundlagen für die Prophylaxe von „early onset“ Neugeborenen Infektionen zusammengefasst.
Diese Übersicht ist als Originalarbeit in der Österreichische Ärztezeitung vom 10. November 2008 erschienen.
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